Pilgerfahrt in Griechenland: Athos, der heilige Berg
Dezember 3, 2007
Der Heilige Berg Athos (griechisch Άθως, Àthos; im Griechischen meist Άγιον Όρος,
Ágion Óros, „Heiliger Berg“) ist eine orthodoxe Mönchsrepublik mit autonomem Status unter griechischer Souveränität in Griechenland. Er befindet sich auf dem gleichnamigen östlichen Finger der Halbinsel Chalkidikí in der Verwaltungsregion Zentralmakedonien in der Region Makedonien. Das Territorium umfasst 336 km² und zählt rund 2000 (mönchische) Einwohner, zuzüglich einer saisonal wechselnden Zahl von zivilen Arbeitern. Im Sprachgebrauch bezeichnet der Begriff „(Berg) Athos“ entweder die ganze Halbinsel Athos mit dem Mönchsstaat oder auch nur den eigentlichen Berg an der Südost-Spitze der Halbinsel, der mit seinen 2.033 Metern Höhe der höchste Punkt der Ägäis ist.
Die 20 Großklöster der orthodoxen Mönchsrepublik sind Teil des UNESCO-Welterbes. Das erste Kloster, die Große Lavra, wurde 963 vom byzantinischen Mönch Athanasios Athonites gegründet. Bis zu diesem Zeitpunkt siedelten auf dem Athos bereits Mönche, die sich an den Vorbildern der asketischen Mönche im Alten Ägypten orientierten. Bald gründeten bulgarische, rumänische, russische, georgische und serbische Mönche weitere Großklöster auf dem Berg Athos. Davon sind heute 17 griechisch, je eines russisch, bulgarisch und serbisch.
Neben den Klöstern gibt es auf dem Athos die Siedlungsform der Skiten (gr. σκήτες), die jeweils von ihrem Mutterkloster abhängen, somit keine eigenständigen Rechte in Regierung und Verwaltung der Mönchsrepublik besitzen. Skiten, rund um einen klösterlichen Zentralbau angelegt, der in Gebäuden und Funktionen den größeren Klöstern gleicht, sind dörfliche Siedlungen, deren Bauten in Kalívia (gr. καλύβια, „Hütten“), Wohnbauten für mehrere Mönche, und Kelliá (gr. κελλιά, „Zellen“), Hütten für einen Bewohner, unterschieden werden. Außerdem siedeln an den schwer zugänglichen Hängen des eigentlichen Berges Athos Mönche in Eremitagen (gr. ησυχαστήρια, Hesychasterien), zumeist Kleinstbauten und Höhlen.
Berühmt sind die Malerwerkstätten des Athos, deren große Tradition der Ikonenmalerei ins Hochmittelalter zurückreicht, als Maler-Mönche der sog. Makedonischen Schule von Thessaloniki auf den Athos umsiedelten.
Pilgerfahrten nach Athos
Auf dem Berg war die Fortbewegung lange Zeit nur zu Fuß oder per Maultier möglich. Im Jahr 1963 wurde zur 1000-Jahrfeier die erste Schotterstraße zwischen Dafni (Hafen von Athos, den man per Schiffsverbindung von Ouranopolis
aus erreicht) und der Hauptstadt Karyes gebaut. Inzwischen sind alle 20 Klöster des Athos an das Straßennetz angeschlossen und werden regelmäßig von Jeeps oder Bussen angefahren. Einige Skiten im gebirgigen Südteil der Halbinsel sind nur über Maultierpfade oder per Schiff erreichbar. Die Halbinsel ist für (ausschließlich männliche) Pilger, jedoch nicht für klassische Touristen zugänglich. Wenn man gewisse Regeln einhält und die maximal erlaubte Besucherzahl noch nicht ausgeschöpft ist, wird man problemlos als „Pilger“ anerkannt. Über die Homepage des deutschen Konsulats in Thessaloniki ist ein stets aktuelles Merkblatt zum Besuch der Mönchsrepublik abrufbar.
Wir organisieren Mitsegel Törns als Pilgerfahrten, Sie können natürlich auch bei einer Yachtcharter den Berg Athos als Anlaufpunkt einplanen. Bitte beachten Sie, dass nur Männer Athos betreten dürfen und dass vorher ein Visum beantragt werden muß. Sie dürfen maximal 3 Nächte übernachten und können die Tage zum Meditieren, Beten und Besichtigung der Klöster und Natur nutzen. Weitere Auskünfte dazu geben wir Ihnen gerne.
Die Reinheit von Athos
Auf Athos herrschen ideale Ordnung und vorbildliche Sauberkeit. Erstaunlich, wenn man bedenkt, dass hier nur Männer leben und Zutritt finden. Pilger berichten, dass die Empfindung der spirituellen Reinheit dieses Bodens keinen Augenblich nachläßt - egal, ob man in einer byzantinischen Kirche steht, die seit ihrer Errichtung nicht verändert wurde, ob man die Berge besteigt, vorbei an der Hütte eines Eremiten, oder ob man in der Bibliothek eines jahrhundertealten Klosters sitzt.
Santorini: Ein Inseltraum in blau-weiß
Dezember 3, 2007
Santorin (von it. Santa Irene, neugr. Sandorini, Σαντορίνη, meist Santorini transkribiert) ist der Name eines kleinen Archipels im Süden der Kykladen sowie von dessen Hauptinsel, die im Griechischen auch Thira (gr. Θήρα, nach Transkription aus dem Altgiechischen dt. auch Thēra) genannt wird. Santorin liegt ca. 100 km nördlich von Kreta, auf 36° 25′ nördlicher Breite und 25° 26′ östlicher Länge, erstreckt sich auf rund 90 km² Landfläche und wurde 2001 von rund 13.500 Einwohnern bewohnt.
Santorini ist sicherlich eines der bekanntesten Ziele für Touristen in Griechenland und sehr beliebt für “Honeymoon” (Flitterwochen). Sie können die Insel für einen Segeltörn als Tagesziel einplanen oder hier auch ein paar Tage das Inselleben geniessen. Das ist durchaus zu empfehlen, denn wenn am Abend die Tagesausflügler von den Kreuzfahrtschiffen fort sind, erschließt sich einem der ursprüngliche Zauber von Thira erst so richtig.
Flotilla: Griechenland und die Ionischen Inseln
Dezember 1, 2007
Die Ionischen Inseln (Griechenland) sind eine ideale Umgebung auch für den unerfahrenen Segler.
Sie sind nicht überlaufen, bieten klare, warme und sichere Gewässer und leichte Winde. Die Inseln in Griechenland sind fruchtbar und üppig grün, von Olivenbäumen und Zypressen bewachsen, unterbrochen durch weiße Steinhäuser, Kirchen und malerische Fischereihäfen.
Wo das Leben einfach geblieben
November 28, 2007
Unsere Skipper sind professionell ausgebildet und sprechen Englisch.
Sie können Ihnen sehr viel über griechische Kultur und Geschichte erzählen, über jeden Hafen den Sie anlaufen und auch über das Segeln.
Sie können Ihre Segelkenntnise und Fertigkeiten verbessern und sind auch herzlich eingeladen, uns von Zeit zu Zeit zu helfen
- wenn Sie mögen.
Unsere Skipper kennen die einfachen Fischerdörfer, wo das Leben einfach geblieben und unberührt ist von den Einflüssen des Massentourismus und der modernen Zeit.
Griechenland: Land Information
November 27, 2007


| Amtssprache | Griechisch |
| Hauptstadt | Athen |
| Staatsform | Republik |
| Staatsoberhaupt | Staatspräsident Karolos Papoulias |
| Regierungschef | Kostas Karamanlis |
| Fläche | 131.957 [1] km² |
| Einwohnerzahl | 11.057.000 [2] |
| Bevölkerungsdichte | 84 Einwohner pro km² |
| BIP | $256,5 Mrd. (2006) |
| BIP/Einwohner | 24.000 US-$ (2006)[3] |
| HDI | 0,921 (24.) |
| Währung | 1 Euro = 100 Lepta |
| Unabhängigkeit | Beginn des Aufstandes gegen das Osmanische Reich 1821, Bestätigung der Souveränität durch das Londoner Protokoll am 3. Februar 1830 |
| Nationalhymne | Ymnos is tin Eleftherian („Ode an die Freiheit“) |
| Nationalfeiertag | 25. März (1821, Beginn der Griechischen Revolution) -28. Oktober (1940, Ochi-Tag) |
| Zeitzone | UTC+2 OEZ UTC+3 OESZ (März - Oktober) |
| Kfz-Kennzeichen | GR |
| Internet-TLD | .gr |
| Telefonvorwahl | +30 |
Mehr Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Griechenland
Griechische Religion
November 27, 2007

Das Wort griechisch-orthodox hat keinen nationalistischen Akzent, sondern bezieht sich auf den Ritus, in dem man die Gottesdienste feiert, d.h. im byzantinischen bzw. griechischen Ritus, und er ist zu unterscheiden vom lateinischen bzw. römischen Ritus der römisch-katholischen Kirche. Orthodox heißt hier auf der einen Seite rechtgläubig, auf der anderen weist das Wort auf den rechten Lobpreis Gottes hin.


